SEO Strategien
Die Auswahl der richtigen SEO Strategie entscheidet über den Erfolg oder Misserfolg einer Suchmaschinenoptimierung.
Wenn man sich bisher nicht mit dem Thema Suchmaschinenoptimierung auseinandergesetzt hat, ist es schwer, die Komplexität des Bereichs SEO mit seinen Unterbereichen Onpage-Optimierung und Linkaufbau zu verstehen. Im Web findet man eine Vielzahl von Empfehlungen zur SEO Strategie, welche Webseiten zu einer erfolgreichen und dauerhaften Ranking-Optimierung verhelfen. Genauso viele, der in Blogs und Foren publizierten Empfehlungen sind eher schädlich, als dienlich. Im weiteren Verlauf dieses Artikels werden Sie erfahren, welche SEO Strategien funktionieren und welche nicht.
Welchem Rat im Hinblick auf die eigene Suchmaschinenoptimierung einer Webseite sollte man folgen und von welchem sollte man eher die Finger lassen? Verfügt man nicht über grundlegendes SEO Wissen und Erfahrung in der Onpage- und besonders in der Offpage-Optimierung von Webseiten, ist es schwer, den richtigen Tipp zu finden und zu nutzen.
Genau deswegen setzen wir uns in diesem Beitrag mit dem Thema SEO Strategie auseinander und verraten Ihnen, welcher Tipp am besten funktioniert. Am Anfang werden Sie erfahren, welche Techniken Sie lieber nicht nutzen sollten. Im weiteren Verlauf sehen Sie dann, welche Strategien zur erfolgreichen Suchmaschinenoptimierung Ihrer Webseite bedenkenlos angewendet werden können.
Wundern Sie sich nicht, wenn die guten Ratschläge sich ähnlich anhören, wie die schlechten Tipps. Unbrauchbare SEO Tipps klingen meist wie wirklich gute Ratschläge.
Falsche SEO Strategie Nr. 1: Setzen Sie ausreichend ausgehende Links auf Ihrer Webseite.
Richtige SEO Strategie Nr. 1: Setzen Sie vorsichtig Links zu ausgewählten, externen Seiten.
In der Regel ist das Vorhandensein ausgehender Links auf einer Webseite ein positiver Faktor für eine erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung. Die Qualität der Webseite, auf die Sie einen Link setzen, entscheidet über den Effekt, den der Ihr Link für das Ranking Ihrer Webseite erzielt.
Wenn Sie auf Webseiten verlinken, die zu den unten genannten Rubriken gehören, dann hat das zur Folge, dass Ihr Ranking negativ beeinflusst wird Ihre bisherigen SEO Anstrengungen verpuffen.
Im Allgemeinen gibt es einige Aspekte, über die man sich Gedanken machen muss wenn man entscheidet auf welche Webseiten man einen Link setzt und von welchen Webangeboten man bei der Vergabe von Links Abstand nehmen sollte. Welche Aspekte muss man bei der Auswahl von ausgehenden Links berücksichtigen?
1. Schlechte Nachbarschaft – Webseiten, die von einer Suchmaschine als so genannte “Bad Neighbourhood” kategorisiert wurden. Das sind in der Regel Seiten, die für den übermäßigen und unsachgemäßen Einsatz von Links abgestraft wurden. Wie erkennt man solche Seiten, bevor man einen Link gesetzt hat? Der einfachste Weg ist, einfach über den Domainnamen (nicht die URL) in einer Suchmaschine zu suchen. Wird die Domain nicht in den Suchergebnissen aufgeführt, kann man sicher davon ausgehen, dass die Webseite abgestraft wurde und mit hoher Wahrscheinlichkeit kein gutes Ziel für einen eigenen, ausgehenden Link darstellt.
2. PPP (Pills, Porn, Poker) sind die 3 absoluten DON’Ts bei der Vergabe von Links über das eigene Webprojekt. Abseits von der Tatsache, dass Sie vermutlich einige Kunden oder Seitenbesucher durch das setzen von Links auf solche Seiten verlieren könnten, kann es passieren, dass Ihre eigene Webseite von Suchmaschinen in diese Kategorie herabgestuft wird, wenn Sie über zu viele Links mit solchen Linkzielen verfügen. Hier gibt es keine magische Zahl, die einen Richtwert darstellt, ab wie vielen Links es kritisch wird. Jede Suchmaschine verwendet einen anderen Algorithmus. Seien Sie sich bewusst, dass Sie um so weniger von solchen ausgehenden Links haben dürfen, je mehr Ihre themenverwandte Schlüsselwörter Ihre Webseite zu einem dieser Themen enthält.
3. Schwarze Löcher – Webseiten, die zwar massig Backlinks haben, aber keinen ausgehenden Link. Sicher sind solche Seiten seo-technisch nicht gefährlich, aber ein Backlink bringt einfach nichts. Meiden Sie Webseiten, die keine ausgehenden Links oder ausschließlich nofollow-Links vergeben. Eine der größten Webseiten dieser Kategorie ist Twitter. Hier werden alle ausgehenden Links auf nofollow gesetzt, gleiches gilt für einige Nachrichtenseiten. Twitter mag einige Vorzüge bieten, aber für die SEO einer Webseite bringt Twitter definitiv nichts (außer, dass neue Webseiten schneller im Index erscheinen, wenn Sie getwittert werden.).
Wie sieht’s mit eingehenden Links aus? Spielen die eine Rolle?
Ja, eingehende Links spielen eine Rolle bei der Auswahl der richtigen SEO Strategie. Sie können es nicht verhindern, dass eine Webseite dieser Kategorie auf Sie verlinkt. Solange Sie keinen Link zurück zu dieser Seite setzen, ist alles im grünen Bereich. Sobald Sie jedoch auf diese Webseite zurück verlinken, entsteht das Problem des reziproken Links.
Reziproke Links (gegenseitig verlinkte Webseiten) haben in einer ganzen Reihe Suchmaschinen-Algorithmen großes Gewicht und setzt man diese gegenseitige Verlinkung zur falschen Seite, kann das zum Absturz der eigenen Webseite in den Serps führen.
Wo wir gerade beim Thema Links sind, lassen Sie uns doch einen Blick in eine Unterkategorie der schlechten Links werfen.
Falsche SEO Strategie 1 1/2: Nutzung von Online-Angeboten und Marktplätzen für den Kauf oder die Miete von Backlinks für Ihre Webseite.
Das Kaufen oder Mieten von Backlinks über einschlägig bekannte Backlink-Händler und Link-Portale kann Ihre Webseite schnell in eine der oben beschriebenen Situationen bringen. Die meisten Webmaster seriöser Webseiten bevorzugen es, Ihre Backlinks auf anderem (diskreterem) Wege zu vergeben.
Meiden Sie solche Linkquellen bei denen das Risiko besteht, dass sie an Backlinks kommen, die zu den obigen Kategorien gehören.




